Freitag, 11. November 2011

revista de logbuch numero tres

statusbericht cpt. kirk - lt. ohura:

nun ja, da war er der norden... und ja, da war er der regen! schon kurz nach verlassen des bouldermekkas santa gadea wars dann doch leider mal vorbei mit dem traumhaften wetter der letzten wochen; trotzdem schlug sich die besatzung der enterprise unaufhaltsam gen santander, wo uns der wettergott gnädigst ein paar stunden an nem superfeinen sandstrand zwischen den charakteristischen steilklippen der atlantikküste spaniens bescherte.

ankunft atlantikküste bei santander

anschließend machten wir uns auf den weg die picos de europa, einem nationalpark zwischen santander und gijon, zu ergründen. leider war im ersten tal das wetter wiederrum schlecht u außerdem kein nützlicher klettertopo zu bekommen, deshalb machten wir uns auf anraten eines netten kletterpärchens aus der region asturias auf den weg dorthin. & so landeten wir schließlich in teverga. nach 3 tagen, ein paar sonnenstunden am fels und noch viel mehr regenstunden (und billigem wein) im internetcafe wars dann auch mal zeit für etwas kultur! santiago de compostela!

la hermida (picos de europa)

nebelschwaden an den felshängen bei teverga

teverga

fette home-made burger

sonnenfenster am schlafplatzerl

santiago de compostela- die pilgerstadt, die das ende des jakobwegs kürt, war super-nett zum rumspazieren - die kathedrale, die altstadt und die vielen NOCH schmutzigeren pilgerer als wir waren echt sehenswert!

kathedrale de santiago


"chuchería" - ein paradies für zuckerjunkees

so, wo waren wir? aja, regen! das ungetüm hat uns durch ganz galicien gejagt; egal wo wir uns aufgehalten hatten, hat es wieder zugeschlagen! also wollten wir nur mehr weg in das sonnige portugal! - denkste ?!!!
wir verbrachten dann noch unseren jahrestag standesgemäß 15 stunden bei strömendem regen & halbkaputtem keilriemen auf ner tanke kurz vor der grenze (dank zweier flaschen spanischen weins und ner warmen decke fühlten wir uns trotzdem fast wie im hilton :) ), bis wir das erste mal die portugiesische meeresluft schnuppern konnten.

jahrestag im hilton :)

ausblick vom balkon im hilton ;)

"somewhere over (under) the rainbow..."

ohura wollte nen gänsebraten... mission misslungen!

frühstück an der portugiesischen küste



aja, regen?!!

am tag 2 in portugal gelang es uns dann trotzdem wieder mal dem wettergott ein paar sonnenstrahlen am kletterspot in poios abzuluchsen; echt a feine gschicht gwen - traumhafter rötlicher, leicht überhängender henkelfels... wie aus dem bilderbuch! und noch dazu trocken ;) !

poios - traumroute 1

poios - traumroute 2

abhängen in poios :)

eines muss man den portugiesen lassen, sogar die kletterspots sind beschildert ;)

Ohura mit kopfschmerzen am blog aktualisieren

2 verregnete und grausliche klettergebiete später erreichten wir schließlich die gegend um lissabon, wo wir uns in cascais an der atlantikküste auf nem campingplatz niederließen. den darauffolgenden tag genossen wir kletternd an den cliffs nahe dem campingplatz. war echt beeindruckend und des erste mal für die besatzung der enterprise gut-griffige felsen knapp über der wilden meeresbrandung zuzuschrauben. einerseits etwas scary durch die geräuschkulisse, andererseits durch das panorama unschlagbar!

cliff - klettern um cascais





tags drauf gabs des erste meeting mit miguel, nem portugiesischem local,den tina durch ihren erasmusaufenthalt vor nem jahr kennegelernt hatte. durch ihn und seine crew kamen wir in den genuss einige versteckte kletterperlen portugals kennenzulernen. das gebiet um sintra mit seinen atemberaubenden granitformationen direkt unter der stadtfestung, sowie nem spot bei cabo espichel (mao mango) direkt am meer. danke miquel für die feinen stunden am portugisischen fels und der national-delikatesse "ameijoas a bulhao pato" (oder so ähnlich :) ) salut dem no eher kleinen portugiesischen klettervolk!!

granit - plattenschleicher in sintra

die enterprise - besatzung mit einheimischen (miguel)

die festung direkt über den granitgeschwüren

ohura bläst zum angriff

danke fürs foto, besuch am felsen aus den states

eins ham die portugiesische klettergebiete gemein - einfache zustiege ;)

amazing view am schlafplatzerl in lissabon stadt

"mao mango" bei cabo espichel


kletterausflug mit den portugiesischen gringos

miguel am punkten kurz vor sonnenuntergang

"ameijoas a bulhao pato"

einen netten abend verbrachten wir zwischenzeitlich in lissabon, wo wir nach einem ausgiebigen fischessen bei typisch portugiesischer musik ("fado") [wenn man das hier musik nennen kann, wenn einem der türsteher mit 500 dezibel ins ohr blärrt und dabei ins essen spuckt ?! ;)] mit 3 mädels aus tinas freundeskreis um die häuser zogen. was für ein glücklicher zufall, dass pia und lisa gerade bei paula, die in lissabon studiert, auf besuch waren :)



so fühlt sich unser cpt. wohl! :)

wie gesagt nach ein paar tagen in miguels "obhut" und nem super schlafplatzerl (siehe foto) zog es uns weiter in den süden portugals, zum surfer-mekka sagres. warum dem so ist wurde uns schon am weg dorthin klar - kilometerlange, weiße sandstrände an denen seit urzeiten bilderbuchwellen brechen. da cpt. kirk aber so ein hosenscheisser ist und des meerwasser gefühlte 10 grad minus aufwies, überließen wir dieses element den profis!

so kann man munter werden...

unsere schatten am chill-out...

die längste sandkiste portugals...

in sagres angekommen, schauten wir am mainspot "peliche" vorbei um vielleicht doch ein paar wellen abzubekommen bzw. ein paar klettermeter zu spulen, die laut internetrecherche und miguel dort auch zu finden sein sollten; der strand, die surfer und die felsen waren dann echt beeindruckend, doch wieder mal hat uns das wetter einen strich duch die rechnung gemacht; wellen gabs zwar ohne ende, jedoch trauten sich bei dem seegang nur die pros ins wasser - nichts für landratten! da sich das wetter am nächsten tag nicht wirklich besserte, entschlossen wir uns den regen nun endgültig hinter uns zu lassen und machten uns auf den weg nach südspanien. huelva und fette klettergebiete standen am speiseplan.

einer der zahlreichen surfspots um sagres

ohura studiert den leider nassen klettersektor "armacao nova"

am weg dorthin gabs dann noch ein chillout-highlight zum frühstück, das ohura ihrem cpt. nicht vorenthalten wollte; die grüne oase namens "pego do inferno" bei tavira; eine verstecktes platzerl, eingebettet in orangenheinen und kristallklarem wasser - "the beach" für kleine leute ;) !

"pego do inferno"
& wirklich, kaum in spanien angekommen, wars dann annähernd vorbei mit dunklen regenwolken... doch das ist eine andere geschichte....

2 Kommentare:

  1. wiedereinmal sau leiwande pix! ;)
    hoffentlich wird das wetter in der nächsten zeit besser!
    sind alle fleißig am blog lesen und immerwieder gespannt auf die nächste geschichte!
    have fun!
    peace!

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  2. Hey Cpt. Kirk und Lt. Ohura!
    Das(T)raumschiff Enterprise erkundet also weiterhin unbekannte Bereiche des Universums! Freu mich, dass sich auch weitere Besatzungsmitglieder vorübergehend zu euch "beamen" *g*. Die Entdeckung bislang unbekannter Lebensformen nimmt auch ständig zu (siehe fetter Home-made-Burger und Konfrontation mit unerforschten Zuckerjunkees *g*).
    Bin froh, dass ihr uns fleißig am Laufenden haltets... die Fotos sind der Hammer!
    Freu mich, wenn ihr euch wieder zu uns "beamt"!
    Wünsch euch bis dahin auf eurer Mission alles alles Liebe! Liebe Grüße auch von der restlichen Steinbrecher-Crew...
    Logbucheintrag ENDE
    Bussal "die sista"

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